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1991 bis 2000

Im Stadtgebiet wurden seit 1991 an mehrere Straßen grundhaft saniert. Diese Maßnahmen sind bislang noch nicht abgeschlossen. Dabei werden vor allem die Trinkwasserleitung und Abwasserleitungen erneuert. Die Stromversorgung und Gasversorgung sind teilweise vor den regulären Straßenbaumaßnahmen durch die Versorgungsträger saniert worden.
Im Jahr 1991 wurden die vorbereitenden Untersuchungen zur Analyse der städtebaulichen Missstände innerhalb des Stadtgebietes „Stadtkern Gößnitz“ abgeschlossen und die Förderfähigkeit begründet. Das Sanierungsgebiet der Stadt Gößnitz umfasst ein Gebiet von 19 ha. Mit dem Beschluss Nr.101 vom 27.11.1991 wurde die Anwendung der Sanierungssatzung durch den Stadtrat bereits festgeschrieben. Die erste Einwohnerversammlung fand dazu im Saal des „Deutschen Haus“ statt. Darin wurden die Ziele und der Zweck der Stadtsanierung erörtert. Ein Rahmenplan und die Gestaltungssatzung wurden im Jahr 1994 erarbeitet und durch den Stadtrat beschlossen. Die 1. Änderung zum Rahmenplan wurde 2001 erarbeitet. Insgesamt flossen bisher bis 2011 ca. 7,65 Mio. EUR Fördermittel der Bundesrepublik, des Freistaates Thüringen und der Stadt Gößnitz in das Sanierungsgebiet. Die mit Hilfe von Fördermitteln durchgeführten Maßnahmen im öffentlichen und privaten Bereich des Sanierungsgebietes bewirken strukturelle Veränderungen in der Bebauung und Nutzung der Grundstücke sowie im Umfeld des gesamten Sanierungsgebietes. 
Weiterlesen hier: Verwaltung/Städtebauförderung

Im Zeitraum 1991-1993 erfolgte in der Nähe der Altenburger Straße der erste Kindergartenneubau in der Stadt Gößnitz. Der erste Spatenstich war am 22.11.1991, an dem der Thüringer Ministerpräsidenten Josef Duchac teilnahm. Nach der Bauzeit erfolgte die feierliche Übergabe des Objektes an die Kinder und deren Erzieher. Am 04.01.1993. erhielt der Kindergarten den Namen „Knirpsenland“.

Februar 1992
Die Firma Erik Strasser Spezialtransporte GmbH & Co KG meldet in der Max-Jehn-Straße das Gewerbe für Autotransporte an. Die infrastrukturelle Erschließung für die Anlieferung von neuen PKW, durch die Bahn, ist durch die Nähe der Anschlussgleise und Ladestraße von großen Vorteil.

Am 26. März 1992 erscheint der erste Gößnitzer Amtsanzeiger mit amtlichem Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadtverwaltung Gößnitz, noch im „Anzeiger“ der Altenburger Verlags GmbH.

1992 Variantenuntersuchung zur Ortsumgehung B 93n von der Landesgrenze Sachsen (Meerane/Guteborn) bis Altenburg wurde fertiggestellt.

Juni 1992
Abbruch der ehemaligen Schneider`schen Holzschuhfabrik in der Wehrstraße. Die Firma Gößnitzer Stahlrohrmöbel errichtet auf dem Grundstück eine Produktionshalle mit Büro- und Ausstellungsräumen. Das Gebäude wurde am 20.11.1993 offiziell in Betrieb genommen.

1992 - 1993 erfolgte der grundhafte Ausbau der L 1358 (Bahnhofstraße / Dammstraße)durch das Straßenbauamt Ostthüringen, dem Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Altenburger Land und der Stadt Gößnitz.

Besonders im kulturellen Bereich hat sich in Gößnitz seit der Wende viel getan. Nach mehrjähriger Bauzeit von 1992-1994 im I. Bauabschnitt Sicherung und von 1995 – 1999 im II. Bauabschnitt, konnte der Winkelhof in der Kauritzer Straße 8 aufwendig und liebevoll restauriert werden. Dieses denkmalgeschützte Gebäude wurde Ende 1999 als Heimatstube seiner Bestimmung übergeben. Durch die Hilfe ehren amtlicher Mitarbeiter kann der umfangreiche Fundus vom 01. Mai bis 03. Oktober (oder nach Vereinbarung) den Gößnitzer Bürgern und seinen Gästen zugänglich gemacht werden.

1993 Gründung der städtischen Wohnungsgesellschaft Gößnitz mbH

1993
An der Stadtkirche „St. Annen“ zu Gößnitz werden Sicherungsmaßnahmen am Spitzturm, welcher auf dem Kirchenschiff steht, vorgenommen. Mit Hilfe von Mitteln aus dem Bund-Länder-Programm für städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen wurde die Maßnahme gefördert.

1993 – 1995
Der Ortsteil Nörditz wurde als Förderschwerpunkt der Dorferneuerung anerkannt. Dabei wurde der Dorfteich wieder instandgesetzt und die Straßenbeleuchtung erneuert.

Im September 1993 feierte die Stadt Gößnitz ihren Geburtstag, 275 Jahre Stadtrecht, mit einem großen Festumzug durch die Stadt.
1994
Umgestaltung des Kirchplatzes

1995 – 1997
Grundhafter Ausbau der innerörtlichen B 93, Zwickauer Straße bis Altenburger Straße Ecke Heinrich-Heine-Straße, durch das Straßenbauamt Ostthüringen, dem Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Altenburger Land, der WESAG (Strom), der Gasversorgung Thüringen und der Stadt Gößnitz

Im Jahr 1995 wurde mit der Erschließung des Wohngebietes an der Simon-Cellarius-Straße begonnen. Im Jahr 1994 -1995 wurde des Gewerbegebiet „Zwickauer Straße“ erschlossen. 2 Firmen siedeln sich an, eine Freifläche bleibt bis auf weiteres ungenutzt.

September 1995
Pleiße führt erhöhtes Wasser

Nach 2-jähriger Bauzeit wurde das neue Schulzentrum in der Waldenburger Straße im Jahr 1996 eröffnet. Es wurden zwei Gebäuden gebaut, eines für die Grundschule und eines für die Regelschule. Das Schulzentrum erhielt des Weiteren eine 2-Felder Sporthalle. Somit standen ab 01. September 1996 die drei nicht mehr benötigten Schulgebäude im Zentrum der Stadt auf dem Freiheitsplatz leer und suchten eine neue Nutzung. Die hinter der großen Schule stehende Holzbaracke wird abgerissen und die Fläche vom Schulgarten eingeebnet. Das ehemalige Schulgebäude der „Großen Schule“ wurde zu einem Wohnhaus, mit 12 Wohnungen, umgebaut. Die so genannte „Kleine Schule“ wurde einer neuen Nutzung zugeführt. Die Speisebaracke wurde zwischenzeitlich vom Bauhof als Lager genutzt und die Turnhalle stand leer.

Bereits seit 1996 zog im linken Teil des Erdgeschosses die Stadtbibliothek ein. Nach weiteren Umbauarbeiten ist schließlich aus dem Gebäude das KulturCentrum Gößnitz (KCG) entstanden. Im Erdgeschoss rechts sind aus zwei ehemaligen Klassenräumen ein kleiner Saal, mit ca. 100 Sitzplätzen für Konzerte und andere Veranstaltungen, entstanden. Im 1. Obergeschoss können verschiedene Vereine vier Räume für ihre Zwecke nutzen. Die Räume im Dachgeschoss wurden der Johann - Friedrich - Agricola - Musikschule, Außenstelle Gößnitz, übergeben. Damit konnten für die Schüler und Lehrer der Musikschule optimale Unterrichtsbedingungen geschaffen werden.
1995 – 1998
Im Ortsteil Hainichen wird die aus dem Jahr 1936 stammende Kläranlage schrittweise modernisiert. Der Abwasserzweckverband Götzental investiert in die Anlage ca. 13,95 Mio. DM, wovon 70% vom Bund und vom Freistaat Sachsen kofinanziert wurden. Die Anlage ist für 24.000 Einwohnergleichwerte (EWG) ausgelegt, eine Erweiterung auf 36.000 EWG ist möglich. Es wird mit einer Jahresschmutzwassermenge von 2.250.000 m³ gerechnet. (5)

1997
Das Straßenbauamt Ostthüringen baut den Abschnitt der L 1358 vom Ortsausgang Gößnitz bis zum Ortseingang Nörditz grundhaft aus

1997 - 1999
Im Ortsteil Hainichen entsteht ein neues Alten- und Pflegeheim am Altstandort des ehemaligen Rittergutes Hainichen. Bauherr ist der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt Altenburger Land e.V.. Nach Vorbereitungszeit von ca. 1 1/2 Jahren fand am 27.11.1997 der erste Spatenstich statt. Am 24.01.1999 zogen die ersten Bewohner und die Mitarbeiter in das modern eingerichtete Gebäude ein. Die offizielle Übergabe fand am 18.02.1999 statt.

Bis zum Jahr 1998 entstanden weitere 32 Ein- und Zweiraumwohnungen, des sozialen Wohnungsbaus, in der Simon-Cellarius-Straße. Simon Cellarius (1488 - ?)war der erste Pastor in Gößnitz, von 1525 bis 1544.

1998
Abbruch der Industriebrache des ehemaligen Malzwerkes (vormals Walter Kropp) in der Uferstraße. Das Gebäude wurde nach der Wende nicht mehr genutzt und verfiel zusehends. Die Siloanlage dominierte lange Zeit den Anblick der Stadt.

1999
Die Stadt Gößnitz baut entlang der L 1358, von der Gärtnerei Engel bis zum Ortseingang, einen Fuß- und Radweg (I. Teilabschnitt), welcher vorerst aus Kostengründen, sandgebunden ist.

Im Jahr 1999 wurde durch das Straßenbauamt Ostthüringen die Straßenbrücke über die Pleiße (Bahnhofstraße, L 1358) erneuert.

September 2000 – Dezember 2000
Im Zeitraum wurde die Fußgängerbrücke über die Pleiße am Pegel Gößnitz saniert. Die Pontonbrücke wurde mittig geteilt und in der Pleißenstraße von Roststellen befreit und gestrichen, die Dichtheit der Hohlkörper durch Druckluft geprüft. So aufgearbeitet wurden die beiden Teile in die Widerlage gesetzt und wieder zusammengeschweißt.

Kontakt

Stadtverwaltung Gößnitz
Freiheitsplatz 1
04639 Gößnitz
Telefon: 034493 / 700
Telefax: 034493 / 21473

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