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2001 bis 2010

2001
Anfang des Jahres 2001 wurde die „Große Mühle“ in der Wehrstraße durch die Firma Gößnitzer Stahlrohrmöbel abgebrochen. Auf der Freifläche entstand im Jahr 2002 eine neue Produktions- und Lagerhalle

Im Jahr 2001 wurde die auf dem Freiheitsplatz leerstehend ehemalige Turnhalle in eine Mehrzeckhalle umgebaut. Die Planungs und Bauarbeiten begannen bereits im Jahr 2000. Die Maßnahme wurde notwendig, da der einzige Saal im „Deutschen Haus“ für Veranstaltungen nicht mehr genutzt werden konnte. (siehe auch 2004) Mit der Umnutzung sind alle kulturellen Gebäude zentrumsnah am Freiheitsplatz vereint. Die erste öffentliche Veranstaltung fand am Jahreswechsel 2001/2002 statt. Zu diesem Jahreswechsel erfolgte auch die Umstellung der Währung in der Europäischen Union von Deutsche Mark (DM) in EURO (EUR). Die Stadthalle trägt seit Mai 2002 den Namen „Friedrich-Ludwig-Jahn“ und erinnert somit an den ehemaligen Verwendungszweck.

2001 - 2004
Mit Hilfe des Bund-Länder-Programmes für städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen konnte die Sanierung der Außenhülle der Stadtkirche „St. Annen“ zu Gößnitz, in 4 Bauabschnitten, gefördert werden. Insgesamt wurden Kosten in Höhe von ca. 591.500,00 EUR verbaut, dabei beteiligte sich die Kirchgemeinde mit einem Eigenanteil in Höhe von ca. 234.900,00 EUR, Bund- und Landesanteil ca. 296.600, 00 EUR, städtischer Anteil ca. 60.000,00 EUR.

2002
Vom Januar bis Juni 2002 wurde das um 1898 errichtetet Wohn- und Geschäftshaus der ehemaligen Firma Anhöck, Schmöllner Straße 1, Im Seitengebäude befand sich bis zur Wende die Lampenschirmfabrik und das Kreisarchiv. Auf Grund von Leerstand und Sanierungsrückstau wurde der Gebäudekomplex abgebrochen. Es entstand eine Grünfläche und vom Löschkenberg aus, eine freie Sicht über die Stadt.

März 2002-Juni 2002
Entlang der L 1358 wird der II. Teilabschnitt des Fuß- und Radweges vom Ortsausgang Gößnitz bis Forsthaus/Nörditz, nach entsprechendem Grunderwerb, durch die Stadt Gößnitz gebaut.

Vom April 2002 bis Mai 2002 wurde die Brücke in Balken-/ Plattenmischsystem-Bauweise, über die Pleiße, in Höhe der Gartenanlage „August–Bebe“, als Verbinndung von der August-Bebel-Straße zur Max-Jehn-Straße /Bahnhof, einer Sanierung unterzogen.

2002 wurden der Recyclinghof und der Bauhof vom Freiheitsplatz in die Max-Jehn-Straße 17a ausgelagert.

Mai 2002- Dezember 2002
Mit dem ersten Spatenstich am 07.05.2002, wurde offiziell mit der zentralen Kläranlage für die Stadt Gößnitz, auf der Flur Löhmigen begonnen. Das Richtfest wurde bereits am 02. 10.2002 gefeiert und die Anlage wurde bereits Ende 2002 in Betrieb genommen. Mit dem Bau dieser zentralen Kläranlage kann das Entwässerungskonzept der Stadt Gößnitz umgesetzt werden. Parallel dazu erfolgten Arbeiten am Kanalnetz durch den Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Altenburger Land, als Betreiber der Anlage. In diesem Zusammenhang werden verschiedene Straßenzüge in der Stadt grundhaft ausgebaut um den Anschlussgrad an die Anlage zu erhöhen.

August-Hochwasser 2002
Neben vielen anderen Städten wurde auch Gößnitz im Jahre 2002 von der Jahrhundertflut heimgesucht. Mit 102 m³/s, entspricht 348l/(skm²), führt die Pleiße extremes Hochwasser. Alle errichteten Deichanlagen aus Ende der 1960er Jahren, hielten den Wassermassen stand. Nach dem August-Hochwasser wurde auf der Grundlage einer 2D-Modelierung in der Jahren 2004 bis 2009 mehrere Hochwasserschutzmaßnahmen entlang der Pleiße (Gewässer I. Ordnung) und dem Moorbach und Meerchen (Gewässer II. Ordnung) umgesetzt. Unter anderem die Hochwasserschutzmauer und Dammertüchtigungen entlang der Pleiße, die Renaturierung des Wehres und die Regulierung des Moorbaches, in der Gartenanlage, durch den Freistaat Thüringen sowie der Neubau verschiedener Brückenbauwerke über die Pleiße in der Wehrstraße (2005) und am Pegel Gößnitz (2005), des Moorbaches in der Walter-Rabold-Straße (2007), die Sanierung des Durchlasses an der Ortsverbindungsstraße Gößnitz – Taupadel (2007) und über das Meerchen im Ortsteil Hainichen (2006) sowie die Stützmauer in der Meerchengasse.(2008/09), durch die Stadt Gößnitz

September 2002
Unterzeichnung des Vertrages zum Städteverbund Schmölln – Gößnitz. Damit schlossen sich die Städte Schmölln und Gößnitz zu einem Städteverbund zusammen. Die Hauptaufgabe besteht in der effektiven und schnellen Realisierung des Modellprojektes im ländlichen Raum „Schmölln, Gößnitz und Umland“.

Mai 2003
Sanierung der Stahlbetonbrücke über die Pleiße vom Freiheitsplatz zur Bahnstraße, am Jugendheim.

Im März 2003 wurde mit der Um- und Neugestaltung des Freiheitsplatzes und dessen Umfelds begonnen. Hinter dem KulturCentrum (ehemals Kleine Schule) sind kostenlose Parkplatzflächen entstanden. Der Freiheitsplatz ist so umgestaltet worden, dass keine Fahrzeuge mehr den Platz befahren müssen. Die Platzmitte bildet der neu errichtete Brunnen mit entsprechenden Sitzmöglichkeiten und Bäumen. Am 28. August 2003 wurde der neu gestaltete Freiheitsplatz feierlich übergeben. Die Finanzierung erfolgte mit Hilfe des Bund-Länder-Programmes für städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen. Die Gesamtkosten beliefen sich auf ca. 1.007.000,00 EUR, davon Bund- und Landesanteil ca. 801.300, 00 EUR, Kostenanteile Dritter ca. 73.500,00 EUR, städtischer Anteil ca. 132.200,00 EUR.

Vom 01. - 07. September 2003 feierte die Stadt Gößnitz ihren Geburtstag. 750 Jahre waren seit der ersten urkundlichen Erwähnung vergangen (285 Jahre Stadtrecht). Der neu gestaltete Platz wurde mit einbezogen. Höhepunkt war ein Festumzug.

Oktober 2003
Die Städte Schmölln und Gößnitz schließen einen Raumordnerischen Vertrag (ROV). Jeweils einstimmig votierten die Stadträte von Schmölln und Gößnitz für diesen Abschluss. Der ROV wurde nach den Prinzipien der freiwilligen Kooperation geschlossen und sieht u.a. die Schaffung eine gemeinsamen Versorgungsbereiches, die gemeinsame Erschließung des Industrieverbundstandortes Schmölln - Gößnitz, die Verbesserung des Eisenbahnknotenpunktes Gößnitz und die Entwicklung des Verkehrsdreieckes Schmölln – Gößnitz – Meerane, vor.

2004
Grundhafter Ausbau der Genossenschaftstraße, nach Verlegung des Hauptsammlers durch den Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Altenburger Land.

2004 – 2006
Im Rahmen des Programmes Stadtumbau Ost/Rückbau konnten mehrere Häuser abgerissen werden, die seit Jahren leer standen und an denen keine anderweitigen Verwendungen mehr bestanden: Gartenweg 3a, Karl-Liebknecht-Straße 4 Ecke August-Bebel-Straße 25, Wohnhaus in der August – Bebel - Straße 25 (2004), Zwickauer Straße 9, Alexander-Puschkin-Straße 2, August-Bebel-Straße 1 (2005), Bahnhofstraße 28/30, Altenburger Straße 13, August-Bebel-Straße 17a (2006).

Im Jahr 2004 wurde mit der Umgestaltung vom Neumarkt in drei Bauabschnitten (2004 – 2006) begonnen. Das legendäre "Deutsche Haus" (Baujahr 1860) als Gastwirtschaft mit Tanzsaal errichtet war bis 1992 in Betrieb. Seitdem wechselten mehrere Besitzer mit unterschiedlichen Konzepten (Gaststätte, Wohnbebauung), die nicht umsetzbar waren. Letztendlich kaufte die Stadt das zwischenzeitlich verfallene Gebäude um es abzureißen. Es entstanden Parkplätze und innerstädtische Grünflächen. 5 Fleischer der Stadt spendeten eine Platane, die am ehemaligen Hintereingang des Deutschen Hauses gepflanzt wurde. Die auf dem Platz neben der Platane stehende Stütze, hielt am Bühneneingang zum „Deutschen Haus“ einen Holzbalken zur Überspannung des Einfahrtbereiches von der Braugasse aus.

2005
Eine Zweckvereinbarung zwischen dem Landkreis und der Stadt Schmölln legt fest, dass ab 01.April des Jahres die Stadt Schmölln die Aufgaben der unteren Gewerbebehörde für das Gemeindegebiet der Stadt Gößnitz, Ponitz und Heyersdorf, nach Zustimmung des Thüringer Landesverwaltungsamtes, wahrnehmen wird.

2005 wurden der Bauabschnitt II, mit der Umbau- und Neugestaltung vom Neumarkt sowie der Braugasse, realisiert. Der unterirdische Bauraum wurde in Ordnung gebracht.

Oktober 2005- Juni 2006
Im Ortsteil Hainichen erfolgt im Zuge des Ausbaus der K 511 und des Brückenneubaues über das Meerchen in der Ortslage der Rückbau der teilweise noch vorhandenen 0,4 kV-Niederspannungsfreileitung durch die envia Verteilnetz GmbH vorgenommen, unter anderem auch die Niederspannungsfreileitung über den Teich in Hainichen, in Richtung Schönberg. Vorerst wurde ein Betonendmast am Teichfuß errichtet und die übrige Niederspannungsfreileitung entlang der Ortsverbindungsstraße Hainichen - Schönberg wieder eingebunden. (sh. auch 2010)

November 2005 die 1993 gegründete Wohnungsgesellschaft Gößnitz mbH stellt beim zuständigen Amtsgericht Gera einen Insolvenzantrag mit einem Wohnungsbestand von ca. 450 Wohnungen.

Mai 2006
Gründung des Förderverein “Freibad Gößnitz“, zum 50. Freibadjubiläum. Ziel des Vereines ist es, Spendengelder für die Erhaltung des Freibades einzuwerben.

Im Jahr 2006 folgte der III. und somit letzte Bauabschnitt zur Umgestaltung des Neumarktes. Nachdem das Wohnhaus August-Bebel-Straße 1 abgerissen wurde, erfolgte die Umgestaltung mit Frei- und Grünflächen sowie zusätzlich 8 Stellflächen für PKW.

März 2006 – November 2006
Grundhafter Ausbau der innerörtlichen Bundesstraße B 93 (Altenburger Straße), als Gemeinschaftsmaßnahme des Straßenbauamtes Ostthüringen, dem Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Altenburger Land, der e-ON Thüringer Energie AG und der Stadt Gößnitz. In diesem Zusammenhang erfolgte die Erneuerung der Trink- und Abwasserleitung, zum Teil der Gasleitung, der Straßenbeleuchtung, Gehwege und Fahrbahn.

Im Jahr 2006 erfolgte der teilweise Ersatzneubau der 110 kV- Freileitung Silberstraße – Gößnitz, von Glauchau – Schönbörnchen bis zum Umspannwerk Gößnitz, durch die envia Verteilnetz GmbH. Dabei wurden alle Masten erneuert. Die Länge des zu erneuernden Abschnittes betrug 9,00 km.

September 2006 – Oktober 2006
Das Straßenbauamt Ostthüringen baut entlang der L 1358, vom Ortsausgang Nitzschka (Schmölln) kommend, bis zum Ortseingang Nörditz, im I. Bauabschnitt, einen Fuß-und Radweg. Dieser wurde in Bitumen ausgeführt.

2006 – 2009
Beginn der Verlegung des Hauptsammlers in der August-Bebel-Straße, Karl-Liebknecht-Straße, Goethe-Straße, Querstraße und Rathenaustraße durch den Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Altenburger Land. Mit dieser Maßnahme erfolgte zeitgleich die Auswechslung der Trinkwasserleitung. Im vorderen Abschnitt wurde bei den Tiefbauarbeiten der August-Bebel-Straße wurden menschliche Knochen gefunden, die aus Abbruchmassen vom Organistenhaus, aus dem Jahr 1884 stammten. (sh. auch Dezember 1910)

Im November 2007 konnte nach 8-monatiger Bauzeit der Freiwilligen Feuerwehr Gößnitz eine sanierte Fahrzeughalle für 4 Stellplätze übergeben werden, welche den gesetzlichen Forderungen an einen geregelten Dienstablauf im Zuge der Daseinsvorsorge im Brand- und Katastrophenschutz gerecht wird.

In den Jahren 2007 - 2009 wurde nach erfolgten Kanal- und Trinkwasserleitungsbau in den Bereichen der August-Bebel-Straße, Karl-Liebknecht-Straße, Goethe Straße, Querstraße, Rathenaustraße und Dr.-Wilhelm-Külz-Platz mit der Umgestaltung der Straßen- und Gehwegbereiche, in 3 Bauabschnitten, begonnen. Im Bereich des Dr.-Wilhelm-Külz-Platzes erfolgte die Auswechslung des Meerchenkanales. Bei der Gestaltung der Straßenrandflächen wurde das Wohnumfeld berücksichtigt. Die Straßenbreite ermöglichte den Bau von Parkflächen die von Grünflächen umgeben sind.

Im Bereich der Ladestraße am Bahnhof Gößnitz wurden 2007 verschiedene ungenutzte Gebäude abgebrochen u. a. der Güterschuppen und der Wasserturm mit den dazugehörigen technischen Einrichtungen, sowie der rechte Gebäudeflügel (ehemals Mitropa, Fahrkartenschalter und Wohnungen) am Empfangsgebäude. Auf dieser Freifläche plant die Stadt einen Kurzzeitparkplatz zu errichten.

Dezember 2007
Mit Übergabe des Planfeststellungsbeschlusses im Rathaus der Stadt Gößnitz, zum Ausbau der Ortsumgehung Bundesstraße B 93 um Gößnitz und Löhmigen war das Baurecht der ca. 7,3 Kilometer langen Strecke hergestellt. Die Finanzierung stand noch nicht fest.

Februar 2008
Um 06:00 Uhr ereignete sich am 25.02.2008 ein Überfall auf die Sparkassenfiliale der Sparkasse Altenburger Land in der Bahnhofstraße.

Juni 2008 – Mai 2009
Der Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Altenburger Land baut zur Stabilisierung der Wasserversorgung für die Stadt Gößnitz, vom Wasserwerk Merlach bis zum Hochbehälter Nörditz, eine neue Trinkwasserleitung. Die Gleisanlagen der Deutschen Bahn AG mussten zwei- und die Pleiße einmal durchörtert werden.

2008
Die Städte Schmölln und Gößnitz besiegeln den Raumordnerischen Vertrag bis 2013 und die Zweckvereinbarung, zur gemeinsamen Erschließung des Industriebverbundstandortes Schmölln – Gößnitz (Nitzschka – Nörditz).

September 2008 – Oktober 2008
Das Straßenbauamt Ostthüringen baut im II. Bauabschnitt die sandgebundenen Teilstrecken des Fuß- und Radweges, entlang der L 1358, vom Ortsausgang Gößnitz bis zum Forsthaus und von der Gärtnerei Engel bis zum Ortseingang Nörditz, in Bitumen aus.

2008-2010
Im Jahr 2008 begannen die intensivierten Vorbereitungen zum Neubau der Straßenüberführung L 1358 über die Anlagen der DB AG (Bahnbrücke). Bereits nach 1999 sollte das Bauwerk fertiggestellt sein, im Anschluss an die Straßenbrücke über die Pleiße (Bahnhofstraße). Die 1904 errichtete Brücke, eine Fachwerk-Stahl-Konstruktion mit ca. 62.000 Nieten(1), war seit Jahren in der Tragfähigkeit auf 3,0 t eingeschränkt. Mit einem provisorischen Fußgängerüberweg, der im Mai 2009 über die Bahnanlagen frei gegeben wurde Baufreiheit für den Abbruch der alten Brücke geschaffen. Der Abbruch der alten Brücke erfolgte in der Nacht vom 16.05.2009 zum 17.05.2009, nachdem das Bauwerk „erleichtert“ wurde. Nach dem Abbruch konnte mit den Widerlagern begonnen für das neue Bauwerk begonnen werden. Die Randbereiche um die Bahnhofstraße, Walter-Rabold-Straße und Alexander-Puschkin-Straße sind in diesem Zusammenhang städtebaulich neu gestaltet worden, nachdem auch der unterirdische Bauraum durch Neuverlegung der Ver- und Entsorgungsleitungen in Ordnung gebracht war. Am 28.06.2010 erfolgte die offizielle Verkehrsfreigabe der "Neuen Bahnbrücke". Das in der Nähe stehende genietete Segment der alten Stahlkonstruktion, soll Zeugnis der vergangenen Ingenieurskunst ablegen.

2008 – 2011
Mit der Übergabe des Zuwendungsbescheides durch den Minister für Wirtschaft, Technologie und Arbeit zur Erschließung des Industrieverbundstandort Schmölln-Gößnitz, am 30.06.2008, im Schmöllner Rathaus, wurde die Voraussetzung für die Erschließung des Industrieverbundstandortes Schmölln- Gößnitz geschaffen. Die kommunale Zusammenarbeit der Städte Schmölln und Gößnitz im Rahmen der regionalen Entwicklungskonzeption, wird durch die Erschließung des Industrieverbundstandortes Schmölln – Gößnitz auf den Gemarkungen Nitzschka (Schmölln) und Nörditz (Gößnitz) gestärkt. Der erste Spatenstich wurde im Juni 2009 vollzogen. Im November 2011 wurde die Erschließung des Industrieverbundstandortes komplett abgeschlossen. Auf der Fläche im Ortsteil Nörditz wurde ein Regenklär- und -rückhaltebecken, diverse Trink- und Abwasserleitungen sowie eine Erschließungsstraße gebaut. Von der L 1358 erfolgt die Anbindung, durch Ausbau einer Kreuzung, an die Erschließungsstraße des Standortes. Umfangreiche Ausgleich- und Ersatzmaßnahmen wurden innerhalb und außerhalb des Gemeindegebietes realisiert. Das Projekt wurde von der Bundesrepublik Deutschland und vom Freistaat Thüringen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ kofinanziert.

2009
Mit dem Konjunkturprogramm II wurden der Stadt Gößnitz Bundesmittel in Höhe von 199.044,00 EUR zur Verfügung gestellt. Dabei entfallen auf den Bereich Infrastruktur 105.280,00 EUR und auf den Bereich Bildung 93.764,00 EUR. Der Antrag auf Gewährung einer Finanzhilfe nach dem Zukunftsinvestitionsgesetz wurde von der Stadt Gößnitz am 02.04.2009 beim Landratsamt Altenburger Land gestellt. Alle Maßnahmen wurden im Jahr 2009 abgeschlossen.
Dabei wurden folgende Vorhaben.
Im Bereich Infrastruktur begonnen und umgesetzt:
-Dachdeckung und Fensterbau im KulturCentrum Gößnitz.
Im Bereich Bildung wurden folgende Vorhaben begonnen und umgesetzt:
- Kindergarten „Knirpsenland“ Einbau eines Windfanges
- AWO Kindergarten „Burattino“ Trockenlegung und Dacherneuerung
- Evangelischer Kindergarten Sanierung der Stützmauern und des Gebäudes.

Juni 2009
Der Flächennutzungsplan für das gesamte Gemeindegebiet erhält Bestandkraft. In ihm wir die Flächennutzung für die nächsten Jahren geregelt.

November 2009
Die Freileitung am Ortsnetz im Ortsteil Pfarrsdorf wird durch den Energieversorger enviaM durch Erdverkabelung ersetzt. Durch die Stadt wurde die Straßenbeleuchtung erneuert. Das Ortsnetz im Ortsteil Koblenz wurde auf Luftkabel umgerüstet.

2009 – 2010
Im ehemaligen Herrenhaus Rittergutes im Ortsteil Hainichen, erfolgte eine grundlegende Rekonstruktion und Sanierung der Gebäudesubstanz. 25 ältere Menschen erhalten ein neues Domizil, zur stationären Pflege für Demenzkranke. Träger ist die Arbeiterwohlfahrt (AWO). Das Gebäude wurde bis 1999 genutzt und stand vorübergehend leer.

 

Frühjahr 2009 – 01. Oktober 2012

Der Ausbau der Bundesstraße B 93n, „Ortsumgehung Gößnitz“ und „Ortsumgehung Löhmigen“, mit einer Gesamtlänge von 7,30 km, mit 8 Brückenbauwerken und sonstigen technischen Bauwerken begann im Jahr 2009. Die Mittel wurden aus dem Konjunkturpaket I des Bundes bereitgestellt. Mit dem Neubau der Ortsumgehung werden der Verkehrsfluss auf der B 93 und die Erreichbarkeit der angrenzenden Regionen erhöht.

Frühjahr 2009 – Herbst 2010
Beginn von archäologischen Grabungen in der neuen Trasse der Ortsumgehung (OU) B 93n unter Leitung des Thüringer Landesamtes für Archäologische Denkmalpflege. Oberhalb der Meerchentalbrücke stießen die Archäologen auf isolierte Gruben, auf Pfostengruben und Gruben, die vermutlich der Vorratshaltung dienten. Weitere Funde kamen im November 2009 zu Tage, die auf eine frühe Besiedelung unserer Gegend in der späten Bronzezeit/frühe Eisenzeit (700 bis 1000 v.u.Z.) hindeuteten. Im Bereich Löhmigen wurden nordöstlich der Ortschaft gegraben. Scherbenfunde sind sowohl in das 12. Jahrhundert als auch in das Spätmittelalter zu datieren. Im Bereich der Trasse konnten Öfen, Grabenanlagen, Vorratsgruben und Pfostenverfärbungen dokumentiert werden. Die Grabungen in der Gemarkung Kauritz stützten sich auf Funde des langjährigen Bodendenkmalpflegers Walter Rabold (1903 – 1984), oberhalb des Gänsegrundes. (2)

09. September 2009
Unter reger Beteiligung von Politikern und Bürgern wurde offiziell der erste Spatenstich an der OU B 93n vollzogen. Rund 30,8 Millionen Euro werden für den Neubau der Trasse veranschlagt.

2009 - 2011
Beginn der Arbeiten an der 402 m langen Meerchentalbrücke (2009) der neuen OU B 93n. Das Bauwerk wurde im Frühjahr 2011 fertiggestellt. Im Jahr 2010 ereignete sich auf der Baustelle ein schwerer Unfall, mit tödlichem Ausgang.

2010 – 2011
Arbeiten an der freien Strecke der OU B 93n, Bau notwendiger Regenklärbecken und Regenrückhaltebecken. Die Arbeiten an verschiedenen Brückenbauwerken begannen am Gänsegrund (2010), der Naundorfer Straße (2010), am Tannicht (2010) und im Lumpzigbachtal (L 2466; K 513) (2011). Im September 2011 erfolgte die Anbindung der Stadt mit dem Anbinder – Süd, vor der Meerchentalbrücke.

Frühjahr 2011 – voraussichtlich Oktober 2012
Beginn der Bauarbeiten im Bereich der neuen Trasse der OU B 93n, um die Ortslage Löhmigen, mit den dazugehörigen Brückenbauwerken und technischen Einrichtungen.

Im November 2011 folgte der Ausbau des Kreisels an der zukünftigen Ausfahrt Gößnitz-Nord, mit Anbindung der Straße nach Bornshain, Goldschau, Löhmigen und Gößnitz –Zentrum-. Die Straßenführung erfolgt bis zur Übergabe des gesamten Abschnittes der OU Gößnitz und OU Löhmigen, voraussichtlich im Oktober 2012, noch über die Linie der B 93a. (Löhmigen – Gößnitz)

2012 Weiterbau am Streckenabschnitt „Ortsumgehung Löhmigen“ und dem Brückenbauwerk über die L 2466 und K 513, am Knoten Gößnitz - Nord, Einbindung der B 93n in die B 93a, vor der Ortslage Löhmigen.

Oktober 2012
Nach Fertigstellung „Ortsumgehung Gößnitz“ und „Ortsumgehung Löhmigen“ fand am 01.10.2012 die feierliche Übergabe des gesamten Projektes, im Beisein von Bürgerinnen und Bürgern aus Nah und Fern, sowie Vertretern aus der Politik und Wirtschaft statt. Die Redner würdigten die Leistungen der Arbeiter der am Bau des Streckenabschnittes beteiligten Firmen.

Nach dem stattgefundenen Festakt um 14:00 Uhr und dem obligatorischen Banddurchschnitt, erfolgte gegen 18:00 Uhr, die offizielle Verkehrsfreigabe.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 31,10 Mio. EUR, davon auf die Bundesrepublik Deutschland 28,40 Mio. EUR, den Freistaat Thüringen 1,80 Mio. EUR und den Landkreis Altenburger Land 0,90 Mio. EUR. Insgesamt sind jetzt von den geplanten ca. 7,35 km, ca. 5,70 km fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben. Aktuell ist die Straße mit 11.750 Kfz/ 24 Stunden belegt, davon entfallen auf den Schwerlastverkehr ca. 10 %.

Die Weiterführung der Strecke bis nach Guteborn wird derzeit finanziellen Gründen nicht realisiert.

Februar 2010
Im Februar 2010 fand in der Großen Kreisstadt Crimmitschau die Auftaktveranstaltung zur Erarbeitung des länderübergreifenden Regionalen Entwicklungs- und Handlungskonzeptes „terra plisnensis“ (REK) statt. Die Thüringer Städte und Gemeinden Schmölln, Gößnitz und Ponitz sowie die sächsischen Städte und Gemeinden Crimmitschau, Meerane Werdau, Neukirchen/Pleiße und Langenbernsdorf wollen in dem REK die bisherige Zusammenarbeit intensivieren und eine Grundlage für weitere Handlungserfordernisse konzipieren. Dieses länderübergreifende Vorhaben der Regionalentwicklung wird vom Freistaat Thüringen und Freistaat Sachsen gefördert.

April 2010
Im Ortsteil Hainichen wird in der Ortsverbindungsstraße Hainichen – Schönberg, in Höhe der Teichablässe eine Regenentlastung durch die Straße gebaut, um zukünftig eine Überschwemmung der Ortsverbindungsstraße auszuschließen und das Wasser geordnet dem Köthelach wieder zu zuführen.

2010
Ersatzneubau der 110-kV-Hochspannungsfreileitung Lippendorf – Gößnitz zum Umspannwerk, Zwickauer Straße, durch die envia Netzservice GmbH.

November 2010
Im Ortsteil Hainichen erfolgt durch die envia Verteilnetz GmbH, der Ersatzneubau der 0,4 kV-Niederspannungsfreileitung, durch teilweise Erdverkabelung, entlang der Ortsverbindungsstraße Hainichen – Schönberg, bis zur Kleingartenanlage oberhalb der Kläranlage Meerane, ab dem Teich Hainichen vom dem seinerzeit errichteten Betonendmast (2005). Voraussetzung für die Rodung abgängiger und überalter Pappeln im Dezember 2010 und Januar 2011.

Am Bahnhof Gößnitz erfolgte im Zeitraum 2010 – 2011 durch die DB AG der Komplettabbruch der noch vorhandenen Gebäudeteile. Nachdem bereits im Jahr 2007 der rechte Gebäudeflügel (ehemals Mitropa, Fahrkartenschalter und Wohnungen) am Empfangsgebäude abgebrochen wurde, folgten nun das Empfangsgebäude selbst und der linke Gebäudeflügel (ehemals Gepäckabfertigung und Diensträume). Dank eines privaten Interessenten, wurde das Empfangsgebäude zum Teil per Hand abgebrochen. Alle Sandsteinteile sortiert und nummeriert. Diese Teile sollen Zeitungsberichten nach, in Norddeutschland zu einen großzügigen Wohnhaus wieder zusammengefügt werden. Damit bleibt ein Teil der "Bahnhofskultur", mit einer anderen Nutzung, erhalten. (siehe auch 30. August 1893)
(Anmerkung der Stadtverwaltung: Leider wissen wir nicht, wo die Teile des Empfangsgebäudes ihre neue Heimat gefunden haben, für entsprechende Hinweise wären wir dankbar)

Kontakt

Stadtverwaltung Gößnitz
Freiheitsplatz 1
04639 Gößnitz
Telefon: 034493 / 700
Telefax: 034493 / 21473

Bankverbindung:
Sparkasse 
Altenburger Land
IBAN: DE36830502001312002812
BIC: HELADEF1ALT

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